Warum sollte man sich für die Behandlung von Krampfadern für einen Dualwellenlängenlaser (980 nm + 1470 nm) entscheiden?
Das endovenöse Lasersystem V6 bietet zwei klinisch erprobte Wellenlängen –980 nm und 1470 nm– jede mit spezifischen Vorteilen bei der Behandlung von Krampfadern. Die Kombination beider Wellenlängen führt zu optimalen klinischen Ergebnissen bei der endovenösen Lasertherapie (EVLT).
980-nm-Laser:
Diese Wellenlänge weist in beiden Bereichen eine ausgeglichene Absorption auf. Wasser und HämoglobinDadurch ist es ein leistungsstarkes und vielseitiges Instrument für die endovenöse Ablation. Mit einer Ausgangsleistung von bis zu 30 WattEs liefert starke und zuverlässige Energie für einen effektiven Venenverschluss, insbesondere bei Venen mit größerem Durchmesser.
1470 nm Laser:
Diese Wellenlänge hat deutlich höhere Absorption in Wasserwas zu einer präziseren Energiezufuhr führt und verringerte Wärmeausbreitung zum umliegenden Gewebe. Dadurch werden Kollateralschäden minimiert und der Patientenkomfort erhöht, wodurch sich das Verfahren ideal für empfindliche anatomische Bereiche eignet.
Klinische Empfehlung:
Für optimale Ergebnisse, ein Zwei-Wellenlängen-Ansatz (980 nm + 1470 nm) wird wärmstens empfohlen. Die Kombination nutzt die hohe Leistung von 980 nm und die Präzision von 1470 nm und gewährleistet so effektiver Venenverschluss mit minimalen Nebenwirkungen und verbesserte postoperative Erholung.
Das EVLT-Verfahren: Schritt für Schritt
Endovenöser Laser Die endovenöse Lasertherapie (EVLT) ist ein minimalinvasives Verfahren, bei dem mithilfe von Laserenergie Krampfadern verschlossen werden. Die Laserfaser wird direkt in die betroffene Vene eingeführt – daher der Begriff „endovenös“, also innerhalb der Vene. Hier ist das Standardverfahren:
Lokalanästhesie:
Am Behandlungsort wird ein Lokalanästhetikum verabreicht und eine kleine Nadel in die Zielvene eingeführt.
Einführen des Führungsdrahts:
Ein dünner Führungsdraht wird durch die Nadel eingeführt und unter Ultraschallkontrolle in die Vena saphena vorgeschoben.
Katheterplatzierung:
Die Nadel wird entfernt, und ein Katheter (ein dünner Kunststoffschlauch) wird über den Draht eingeführt und in der Vene positioniert.
Laser-Faserinsertion:
Eine radial emittierende Laserfaser wird durch den Katheter eingeführt und vorgeschoben, bis ihre Spitze den proximalen (höchsten) Punkt des erkrankten Segments erreicht – typischerweise in der Nähe der Leistenbeuge.
Tumeszenzanästhesie:
Eine Lösung eines Lokalanästhetikums wird mittels mehrerer kleiner Nadelstiche oder durch kontinuierliche Infusion um die Vene herum injiziert. komprimiert die Vene, schützt das umliegende Gewebe und reduziert Schmerzen während der Laseraktivierung.
Laseraktivierung und Faserentnahme:
Der Laser wird aktiviert und die Faser langsam zurückgezogen. Schritt für Schritt 1 cm, die kontrollierte Wärmeenergie entlang der Venenwand über 20–30 MinutenDie
Venenverschluss:
Die Hitze verursacht gleichmäßige Kontraktion und dauerhafter Verschluss der Venenwand, wodurch die Vene verschlossen wird. Das Blut wird auf natürliche Weise in gesunde, umliegende Venen umgeleitet, wodurch die Durchblutung wiederhergestellt und Symptome wie Schwellungen und Beschwerden beseitigt werden.
Abschluss des Verfahrens:
Nach Abschluss der Behandlung werden die Laserfaser und der Katheter entfernt. Die Einstichstelle wird mit einem kleinen Verband abgedeckt.
Anmerkungen nach der Behandlung:
Der gesamte Vorgang dauert ungefähr 20 bis 30 Minuten pro EtappeFür optimale kosmetische und funktionelle Ergebnisse können kleinere Kollateralvarizen erforderlich sein. zusätzliche Sklerotherapie entweder während oder nach der EVLT.











