Das Funktionsprinzip des Lasers bei der Behandlung von PLDD
Die perkutane Laser-Diskusdekompression (PLDD) ist ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung von umschriebenen Bandscheibenvorfällen im Lenden- oder Halswirbelbereich. Das Prinzip der Laserenergie bei der PLDD beruht auf … kontrollierte thermische Ablation und Verdampfung des Nucleus pulposus—der weiche, gallertartige Kern einer Bandscheibe.
Grundprinzipien der Laseranwendung in PLDD:
● Gezielte Energiebereitstellung:
Eine dünne optische Faser wird unter bildgebender Kontrolle (typischerweise Durchleuchtung oder CT) perkutan (durch die Haut) in den Bandscheibenvorfall eingeführt. Sobald sie im Nucleus pulposus positioniert ist, wird Laserenergie präzise an den betroffenen Bereich abgegeben.
● Photothermischer Effekt:
Der Laser (üblicherweise unter Verwendung von Wellenlängen wie 980-nm-Diode oder Nd:YAG-Laser) erzeugen Wärme, wenn diese von Wasser und Proteinen im Nucleus pulposus absorbiert wird. Dies bewirkt Folgendes:
● Verdampfung des Wassergehalts im Bandscheibengewebe.
● Thermische Koagulation und Denaturierung aus Kollagen und anderen Proteinen.
● Reduzierung des intradiskalen Drucks aufgrund von Gewebsabtragung und -schrumpfung.
● Reduzierung der Disc-Lautstärke:
Durch die Entfernung einer geringen Menge (typischerweise 1–2 ml) des Gallertkerns (Nucleus pulposus) sinkt der Gesamtdruck im Inneren der Bandscheibe. Dies trägt dazu bei, den Bandscheibenvorfall zurückzubilden, wodurch der Druck auf benachbarte Nervenwurzeln verringert und die Schmerzen gelindert werden.
● Minimalinvasiv & anatomieerhaltend:
Im Gegensatz zur offenen Diskektomie erfordert die PLDD weder die Entfernung von Knochen noch eine signifikante Beeinträchtigung des umliegenden Gewebes. Der Anulus fibrosus (äußere Bandscheibenschicht) bleibt intakt und gewährleistet so die Stabilität der Wirbelsäule.
● Stimulation der biologischen Heilung:
Einige Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die kontrollierte thermische Verletzung lokale Heilungsreaktionen anregen und Entzündungsmediatoren (z. B. Zytokine wie TNF-α und IL-6) reduzieren kann, die zu radikulären Schmerzen beitragen.

Wichtigste Vorteile:
● Ambulante Behandlung
● Kurze Erholungszeit
● Geringes Risiko von Infektionen oder Narbenbildung
● Kann bei Bedarf wiederholt werden
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Laser in PLDD folgendermaßen funktioniert: präzise Ablation und Schrumpfung von Bandscheibengewebe durch photothermische EnergieDadurch werden der intradiskale Druck und die Nervenwurzelreizung bei minimaler Belastung der umliegenden Strukturen reduziert.










